Es geht darum, zu glauben, was möglich ist. Blockupy.

Es geht darum, zu glauben, was möglich ist. Blockupy.

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Ich habe dieses Bild und den Slogan erstellt, um meine Gefühle nach Blockupy einzufangen. Das Hintergrundbild habe ich einem Live-Stream des öffentlich-rechtlichen Senders Hessischer Rundfunk (hr) entnommen. Es zeigt die Abschlussdemonstration/-kundgebung in der Nähe der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Samstag, dem letzten Tag von Blockupy. Es kann frei verbreitet werden.

Nach vier Tagen Blockupy Frankfurt und friedlichem Protest von mehr als 20.000 Menschen (laut Polizei), liegt ein hammer gutes Gefühl in der Luft.

Blockupy Frankfurt hat etwas simples sehr deutlich gemacht:

Es ist möglich!

Auch wenn in empörendem Verstoß gegen die Grundrechte alle Versammlungen von den Behörden verboten wurden (außer der Demonstration am letzten Tag von Blockupy); auch wenn 5.000 Polizisten diese Verbote innerhalb und außerhalb von Frankfurt durch Blockade und Kontrolle der fast gesamten europäischen Bankenhauptstadt Frankfurt durchsetzten:

Es ist möglich, weltweite Solidarität zu zeigen.
Es ist möglich, in großen Zahlen zusammenzukommen.
Es ist möglich, für echte Demokratie, gegen das Spardiktat, gegen die überwältigende Macht der Finanzinstitute zu protestieren.
Es ist möglich, Plätze vorübergehend zu besetzen und symbolisch den Bankensektor zu blockieren.
Es ist möglich, völlig friedlich und gut gelaunt zu bleiben!
Es ist möglich!

Warum ist das so wichtig?

Viele Menschen beteiligen sich nicht an Demokratie oder sozialen Bewegungen, weil sie glauben, dass Veränderung nicht möglich ist.
Und natürlich ist das wahr, so lange sie sich nicht beteiligen.

Das ist wahrscheinlich das wichtigste Hindernis für den Versuch, die Welt zu verbessern.
Sobald man weiß, dass Veränderung möglich ist, liegt sie in greifbarer Nähe.

Es geht darum, zu glauben, was möglich ist.

Und Blockupy, wie viele gleichgesinnte Veranstaltungen und Bewegungen weltweit, wird einmal mehr eine steigende Zahl von Menschen zu recht überzeugen, dass es Mut und Hoffnung gibt!

Zu dieser Idee inspirierte mich das folgende Zitat von David Graeber (Occupy-Bewegung, Autor von „Schulden: Die ersten 5000 Jahre“), das er auf einer Blockupy-Podiumsdiskussion in einem vorübergehend beanspruchten Gebäude der Universität Frankfurt sagte:

„Es geht bei Systemumstürzen weniger darum, was Menschen wollen, sondern was sie für möglich halten.“

Blockupy geht weiter! Occupy überall!


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